ANK-Darmstadt http://ankdarmstadt.blogsport.de Anti Nazi Koordination Darmstadt Tue, 05 Feb 2013 14:28:50 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Veranstaltungshinweis http://ankdarmstadt.blogsport.de/2013/02/05/veranstaltungshinweis/ http://ankdarmstadt.blogsport.de/2013/02/05/veranstaltungshinweis/#comments Tue, 05 Feb 2013 14:28:18 +0000 Administrator News http://ankdarmstadt.blogsport.de/2013/02/05/veranstaltungshinweis/ Lesung und Vortrag mit Ronny Blaschke
Dienstag, 19. Februar 2013
Beginn: 19 Uhr
Fanprojekt Darmstadt, Erbacherstraße 1

Flyer

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FYI http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/11/10/fyi/ http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/11/10/fyi/#comments Sat, 10 Nov 2012 11:51:00 +0000 Administrator News http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/11/10/fyi/ Ladyfest
Samstag, 24. November 2012
Oetinger Villa Darmstadt

Workshops, Bands, DJs, Food und mehr: www.ladyfest-darmstadt.de
ladyfest

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TV-Tipp zu Amazon und NS-Devotionalien http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/10/08/tv-tipp-zu-amazon-und-ns-devotionalien/ http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/10/08/tv-tipp-zu-amazon-und-ns-devotionalien/#comments Mon, 08 Oct 2012 10:11:09 +0000 Administrator News http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/10/08/tv-tipp-zu-amazon-und-ns-devotionalien/ Anfang Juni veröffentlichten wir einen offenen Brief an Amazon Deutschland, in dem wir kritisierten, dass über den Amazon-Marketplace offenkundige NS-Literatur zu beziehen war. Erfreulicherweise sind wir nicht die Einzigen, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen.

Heute Abend um 22:45 berichtet z.B. das NDR-Kulturjournal über den via Amazon státtfindenden Handel mit NS-Devotionalien:

Darf man mit Nazi-Ware Geld verdienen?

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Die Broschüre ist da! http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/09/13/die-broschuere-ist-da/ http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/09/13/die-broschuere-ist-da/#comments Thu, 13 Sep 2012 08:57:53 +0000 Administrator News http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/09/13/die-broschuere-ist-da/

Im Mittelpunkt der „Kein Platz für Nazis“-Kampagne steht die Herausgabe einer umfangreichen Broschüre, die sich mit Inhalten und Erscheinungsformen extrem rechter, bzw. neonazistischer Politik und Jugendkultur befasst.

Hiermit verfolgen wir zunächst einmal das Ziel, die notwendigen Informationen zu vermitteln, um Neonazis und ihre Ideologie zu erkennen, was die Grundvoraussetzung dafür ist, den öffentlichen Raum gegen diese zu verteidigen. Darüber hinaus soll jedoch auch beleuchtet werden, welche Anknüpfungspunkte für einzelne Bestandteile neonazistischer Ideologie innerhalb der Alltagskultur bestehen. Außerdem möchten wir aktiven Antifaschist_innen Anregungen und Denkanstöße für die weitere Praxis geben.

Die 84-seitige Broschüre ist ab sofort kostenlos bei all unseren Unterstützer_innen, sowie in zahlreichen Kneipen und an anderen öffentlichen Orten erhältlich. Eine PDF-Version steht hier auf dem Blog zum Download zur Verfügung.

Zum Inhalt:
Neo-Nazis in Südhessen
Die Ideologie der sog. Neuen Rechten
Studentenverbindungen und Burschenschaften – Jörg Kronauer
Graue Wölfe — Antifaschist_innen aus Darmstadt und Rhein / Main
Rechter Terror, der Staat und die Medien — Wolf Wetzel
Rassismus, Sexismus und Homophobie im Fußball — Ronny Blaschke
Der Nazis neue Kleider – Codes und Klamotten
Subkultur, Musik & Lifestyle von Rechtsaußen:
– White Noise
– HipHop — Netz gegen Nazis
– Hardcore — Redaktionskollektiv »Balance The Books«
Was tun? Gegenstrategien zu Adaptionen von Rechts — Regina Wamper | Britta Michelkens
Wie weiter? Perspektiven antifaschistischer Politik — Keller | Kögler | Krawinkel | Schlemermeyer

Autorin von namentlich nicht gekennzeichneten Texten ist die ANK Darmstadt.

Vielen Dank auch an dieser Stelle an die zahlreichen Unterstützer_innen, insbesondere an das Rocky Beach Studio für die fabelhafte Gestaltung!

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Journalistische Fehlleistung: Starkenburger Echo verschafft Neonazis aus Südhessen kostenlose PR-Maßnahme http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/09/05/journalistische-fehlleistung-starkenburger-echo-verschafft-neonazis-aus-suedhessen-kostenlose-pr-massnahme/ http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/09/05/journalistische-fehlleistung-starkenburger-echo-verschafft-neonazis-aus-suedhessen-kostenlose-pr-massnahme/#comments Wed, 05 Sep 2012 09:58:16 +0000 Administrator News http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/09/05/journalistische-fehlleistung-starkenburger-echo-verschafft-neonazis-aus-suedhessen-kostenlose-pr-massnahme/ In Bensheim demonstrierten am 25. August rund vierzig Nazis durch die Bensheimer Innenstadt. Während Bürger_innen, Gewerkschaften und Presse kritisieren, dass die Stadtverwaltung es dem braunen Mob ermöglicht hatte, an einem Samstagnachmittag durch die Bensheimer Fußgängerzone zu marschieren, ist die Berichterstattung des Starkenburger Echos mehr als fragwürdig: Es interviewte den Anmelder des Naziaufmarschs und druckte dessen Aussagen teilweise im Wortlaut ab.

Als Reaktion auf das Verbot der Neonazigruppierungen „Nationaler Widerstand Dortmund“, „Kameradschaft Aachener Land“ und „Kameradschaft Hamm“ durch das Nordrhein-westfälische Innenministerium demonstrierten am 25. August rund vierzig Nazis aus Südhessen und der Rhein-Neckar-Region durch die Bensheimer Innenstadt. Angemeldet wurde der Aufmarsch knapp zwei Tage zuvor von einem Mitglied der „Nationalen Sozialisten Ried“. Sehr zupass dürfte es dem Anmelder gekommen sein, dass die Stadtverwaltung nicht nur eine Route durch die Innenstadt genehmigte, sondern es auch nicht für notwendig hielt, die Öffentlichkeit über den geplanten Aufmarsch der Nazis zu informieren, so dass diese an einem sonnigen Samstag Vormittag in Abwesenheit von Gegendemonstrant_innen durch eine belebte Fußgängerzone demonstrieren konnten.

Das Vorgehen der Stadtverwaltung wurde glücklicherweise von Gewerkschaften, der Presse und Einzelpersonen kritisiert. So verwiesen der Bergsträßer und Bensheimer DGB etwa darauf, dass die Stadt Bensheim im Jahr 2006 eine „Erklärung gegen rechtsextreme Aktionen“ verabschiedet habe, in der man erklärt hatte, sich „entschieden gegen alle Auftritte von Rechtsextremen zu wehren“, da „Schweigen und Wegsehen leicht als Akzeptanz missverstanden werden“, und dass deren Inhalt auch Konsequenzen für das Verhalten der Stadtverwaltung hätte haben müssen.

Klare Worte fand auch ein Redaktionsmitglied des Bergsträßer Anzeigers und bezeichnete den Naziaufmarsch als „Trauerspiel“, bevor er zu dem Schluss kam, dass sich die Stadt die Wiederholung eines solchen Vorfalls nicht leisten könne und dürfe.

Ein Negativbeispiel in puncto Berichterstattung präsentierte hingegen vergangenen Freitag das Starkenburger Echo mit seinem Artikel „Der Organisator gibt Auskunft“. Der Autor macht im Wesentlichen nichts anderes, als ein kurz zuvor geführtes Interview mit dem Anmelder des Naziaufmarschs zu paraphrasieren. Distanz zu den Äußerungen des Bibliser Neonazis wird im Artikel lediglich noch durch die Verwendung des Konjunktivs und Anführungszeichen hergestellt. Darüber hinaus hielt der Autor es jedoch scheinbar nicht für nötig, die Aussagen kritisch zu hinterfragen, Hintergründe zu recherchieren, oder in seinem Artikel Zusammenhänge herzustellen. Statt deutlich auf Distanz zu einer südhessischen Neonazigruppe zu gehen, vermittelt der Artikel so den Eindruck, bei Nazis handele es sich um gewöhnliche politische Akteure und Demonstrationsanmelder.

Um darzulegen, dass dem mitnichten so ist, hätte es hingegen nicht einmal besonderer journalistischer Raffinesse bedurft. Eine kurze Recherche auf der offen zugänglichen Homepage der „Nationalen Sozialisten Ried“ hätte bereits ausgereicht, um darzulegen, dass der Name der Gruppe Programm ist. So beschreibt diese etwa unter der Rubrik „Was wir wollen“ „Kultur“ als das Ergebnis „erblicher Identität und Erziehung im Dienst der Gemeinschaft“. Angestrebtes Gesellschaftsmodell ist die „Volksgemeinschaft“, welche sich nicht zuletzt durch eine angeblich natürliche „ethnische Homogenität“ auszeichnet, zu deren Herstellung es nach Ansicht der Nationalen Sozialisten der „Ausweisung aller kultur- und artfremder Ausländer“ bedürfe, um der weiteren „Bastardisierung“ (sic!) des „deutschen Volkes“ vorzubeugen. Angesichts eines solch unverhohlen völkisch-rassistischen Selbstverständnisses der Gruppierung des Anmelders erscheint dessen, im Artikel des Starkenburger Echos zitierte, Behauptung, dass während der Demo keine menschenverachtenden Parolen gerufen worden seien, wenig aussagekräftig, ist doch davon auszugehen, dass die „Nationalen Sozialisten Ried“ den Begriff der Menschenverachtung anders definieren, als Demokrat_innen.

Anstatt herauszuarbeiten, dass sich Nazis mit ihrem Weltbild außerhalb des demokratischen Grundkonsens bewegen, gibt der Artikel zudem das Lamento des „Nationalen Sozialisten“ aus Biblis wieder, der sich über die „massive Repression“ seitens Staatsschutz und Polizei auslässt. Auch im Hinblick auf diese Aussage wäre ein Blick auf die Homepage der braunen Truppe aus dem Ried aufschlussreich gewesen. So wird etwa die Inhaftierung des, wegen mehrfacher Volksverhetzung verurteilten, Nazianwalts Horst Mahler in einem Flugblatt als „Justizwillkür“ bezeichnet und die Leugnung des Holocaust durch Mahler euphemistisch als „kritisches Hinterfragen geschichtlicher Ereignisse aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“ beschrieben. Es liegt nahe, dass die Verfasser solcher Zeilen die Verhältnismäßigkeit polizeilicher und justizieller Maßnahmen anders beurteilen dürften, als das Gros der Leser_innen des Starkenburger Echos. Der Autor der Zeitung belässt es jedoch auch hier dabei, die Aussagen eines Nazis kommentarlos wiederzugeben.

Völlig unverständlich ist schließlich auch, weshalb ausgerechnet der Organisator eines Naziaufmarschs dazu befragt wird, ob es stimme, dass es im Zusammenhang mit der Demonstration zu einer Schlägerei in einer Kneipe nahe der Fußgängerzone gekommen sei. Dessen Aussage, dass da „nichts dran“ sei, überrascht nicht wirklich. Dass ein Journalist nicht in der Lage zu sein scheint, eine andere Quelle zu einem solchen Vorgang zu befragen- der Betreiber der Kneipe wäre die naheliegendste Option gewesen – überrascht hingegen schon.

Für uns steht fest, dass es sich bei Neonazis um keine gewöhnlichen politischen Akteure handelt und diese dementsprechend auch nicht wie solche zu behandeln sind. Neonazis verneinen den für die Demokratie fundamentalen Grundsatz der Gleichwertigkeit aller Menschen und positionieren sich damit außerhalb des demokratischen Spektrums. Die Aufgabe von Journalist_innen kann und darf nicht darin bestehen Neonazis „wertneutral“ zu begegnen und ihnen eine Plattform zu bieten. Der im Starkenburger Echo veröffentlichte Artikel hätte die Aussagen des Neonazis mit Kommentaren und Hintergrundberichten flankieren müssen und über die Gefahr aufklären müssen, die von Gruppierungen wie den „Nationalen Sozialisten Ried“ ausgeht. Dass letztere den Artikel selbst auf ihrer Homepage verlinken, verdeutlicht um so mehr, dass das Starkenburger Echo mit dieser journalistischen Fehlleistung südhessischen Neonazis eine kostenlose PR-Maßnahme beschert hat.

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Neuigkeiten zu Freitag, dem 03. August http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/08/02/neugikeiten-zu-freitag-dem-03-august/ http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/08/02/neugikeiten-zu-freitag-dem-03-august/#comments Thu, 02 Aug 2012 14:48:51 +0000 Administrator News http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/08/02/neugikeiten-zu-freitag-dem-03-august/

In erster Instanz wurde heute durch das Darmstädter Verwaltungsgericht das von der Stadt erlassene Verbot der NPD-Kundgebung gekippt. Laut Gericht sei keine unmittelbare Gefährdung der öffentlichen Sicherheit zu erkennen, eine Beschneidung der Versammlungsfreiheit nach dem Grundgesetzt sei dadurch unzulässig 1. Im Klartext bedeutet das, dass die NPD am Freitag Vormittag versuchen wird mit ihrem roten LKW auf den Luisenplatz zu rollen um dort für ihre menschenfeindliche Politik zu werben. Unser Aufruf, sich dieser Kundgebung entgegenzustellen und den Nazis zu zeigen, dass sie weder in Darmstadt noch anderswo erwünscht sind, bleibt somit aktuell.

Zusätzlich zu den angemeldeten Infoständen und Kundgebungen vieler Parteien und anderer politischer und gesellschaftlicher Gruppen, wird es einen Demonstrationszug geben, der um 10:30 Uhr vom Karolinenplatz aus zum Luisenplatz, dem Kundgebungsort der NPD, marschiert.

Sagt euren Freund_innen bescheid, kommt zahlreich und zeigt den Nazis morgen, dass sie weder in Darmstadt noch sonst wo erwünscht sind!

  1. http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Gericht-erklaert-Versammlungsverbot-gegen-NPD-fuer-rechtswidrig;art1231,3109561 [zurück]
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Diesen Freitag NPD-Flaggschiff versenken! http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/08/01/diesen-freitag-npd-flaggschiff-versenken/ http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/08/01/diesen-freitag-npd-flaggschiff-versenken/#comments Wed, 01 Aug 2012 07:03:16 +0000 Administrator News http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/08/01/diesen-freitag-npd-flaggschiff-versenken/

Mittlerweile wirbt die NPD auch offiziell auf ihrer Homepage für eine geplante Kundgebung am 03. August um 11:00 Uhr auf dem Darmstädter Luisenplatz.

Zahlreiche Organisationen und Parteien haben für übermorgen bereits Infostände und Kundgebungen angemeldet, um sich den Nazis entgegenzustellen. Allen die dies ebenfalls tun möchten, empfehlen wir, sich ab 10:00 Uhr auf dem Luisenplatz zu sammeln. Kommt zahlreich und bringt alles mit, was Krach macht!

Update:

Am Mittwoch Nachmittag hat das Darmstädter Ordnungsamt die geplante Kundgebung der Nazis verboten, dies stellt jedoch noch keine endgültige Entwarnung dar.

Auch wenn OB Jochen Partsch Rechts- und Ordnungsamt offenbar angewiesen hat, „durch sämtliche Instanzen zu gehen“1, ist fraglich, ob dieses Verbot tatsächlich aufrecht erhalten werden kann. Der NPD-Kundgebung am 26. Juli in Mainz war z.B. ebenfalls ein Verbot seitens der Stadt vorausgegangen, das jedoch durch das Mainzer Verwaltungsgericht gekippt wurde2. Dementsprechend halten wir an unserem Appell an alle Darmstädter_innen fest, den Nazis am Freitag zu zeigen, dass sie hier und auch überall sonst unerwünscht sind!

Außerdem hat UFFBASSE derweil angekündigt, dass es im Falle eines NPD-Auftritts eine Demo vom Karolinenplatz zum Kundgebungsort der Nazis geben wird…

  1. http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Stadt-verbietet-NPD-Kundgebung;art1231,3107676 [zurück]
  2. http://www.fr-online.de/mainz/npd-kundgebung-mainz-hunderte-gegen-rechts,11181020,16723124.html [zurück]
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NPD-Flaggschiff versenken http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/07/25/npd-flagschiff-versenken/ http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/07/25/npd-flagschiff-versenken/#comments Wed, 25 Jul 2012 19:36:47 +0000 Administrator News http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/07/25/npd-flagschiff-versenken/

Im Rahmen ihrer „Deutschlandtour 2012″ fährt die NPD derzeit mit ihrem „Flaggschiff“ (einem LKW) verschiedene deutsche Städte an und versucht dort Kundgebungen durchzuführen. Relativ erfolglos wurde dies bereits u.a. in Köln und Düsseldorf versucht. In den nächsten Tagen soll verstärkt das Rhein-Main-Gebiet angesteuert werden, auf dem Plan stehen Mainz (Do., 26. Juli), Wiesbaden (Fr., 27. Juli vormittags) und wohl auch Frankfurt am Main (Fr. 27. Juli nachmittags). Dieser Routenplanung entsprechend würde sich für die NPD auch eine Kundgebung am Samstag, den 28. Juli in Darmstadt anbieten.

Anfragen beim Darmstädter Ordnungsamt ergaben, dass die NPD für diesen Samstag bisher keinerlei Aktivitäten, jedoch für Freitag, den 03. August einen Infostand in der Darmstädter Innenstadt angemeldet hat. Da dieser Tag völlig abseits der bisherigen Termine der „Deutschlandtour 2012″ liegt, ist nicht auszuschließen, dass diese Anmeldung lediglich der Verwirrung potentieller Gegendemonstrant_innen dienen soll. Dass es bis Freitag noch zu einer kurzfristigen Anmeldung eines Infostands, bzw. einer Kundgebung für den 28. Juli kommt, ist somit durchaus denkbar.

Sobald feststeht, ob überhaupt, bzw. wann genau der Tross der NPD in Darmstadt eintreffen wird, werden hier auf dem Blog weitere Informationen zu finden sein. Auch wenn der Termin derzeit noch unklar ist, gilt, dass wir den Nazis entgegentreten, egal wann sie kommen!

Infos zu den Gegenaktivitäten gegen die geplanten NPD-Kundgebungen in Mainz und Wiesbaden sind hier zu finden:
http://animawi.blogsport.de

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http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/07/25/npd-flagschiff-versenken/feed/
NPD in Darmstadt? http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/07/23/npd-in-darmstadt/ http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/07/23/npd-in-darmstadt/#comments Mon, 23 Jul 2012 20:17:53 +0000 Administrator News http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/07/23/npd-in-darmstadt/ Kürzlich wurden die Daten der NPD-Deutschland-Tour veröffentlicht, die auch einen Stopp in Darmstadt beinhalten: Am Samstag den 28.07.2012 um 16 Uhr. Bis jetzt lief diese Propaganda-Fahrt wohl alles andere als gemütlich, entweder war der Kundgebungsort weiträumig abgesperrt und für Außenstehende nicht zugänglich, oder die Fahrzeuge selbst wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Weitere Infos folgen die Tage!

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Vortrag zur extremen Rechten in Rhein-Main am 06. Juli in Darmstadt http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/06/25/vortrag-zur-extremen-rechten-in-rhein-main-am-06-juli-in-darmstadt/ http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/06/25/vortrag-zur-extremen-rechten-in-rhein-main-am-06-juli-in-darmstadt/#comments Mon, 25 Jun 2012 21:56:42 +0000 Administrator News http://ankdarmstadt.blogsport.de/2012/06/25/vortrag-zur-extremen-rechten-in-rhein-main-am-06-juli-in-darmstadt/ Vortrag & Diskussion mit Michael Weiss (APABIZ e.V.):
Die extreme Rechte im Rhein-Main-Gebiet
Freitag, 06. Juli 18:30
Altes Hauptgebäude der TU Darmstadt (Raum S 103/113)

Im Rahmen der Berichterstattung zu den Ermittlungen gegen die Mitglieder des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“, geriet in den letzten Monaten wiederholt die Neonaziszene der neuen Bundesländer in den Fokus der medialen Aufmerksamkeit. Dies trägt zwar einerseits zu einer Sensibilisierung der Öffentlichkeit bei, lässt neonazistische Gewalt und Rechtsterrorismus jedoch gleichzeitig als „ostdeutsche Phänomene“ erscheinen.

Doch ist in den alten Bundesländern allgemein und speziell in Hessen, bzw. dem Rhein-Main-Gebiet alles „anders“ oder „besser“ als im Osten der Bundesrepublik? Eher scheint es in Hessen wie in keinem anderen Bundesland gelungen zu sein, die Dimension des Neonazismus aus dem öffentlichen Bewusstsein zu drängen. Während Polizeiberichte neonazistische Konzerte und Übergriffe verschweigen und neonazistische Gruppen als „rechtsorientierte Jugendliche“ deklariert werden, verweist die Politik gern selbstgefällig auf ihre „harte Linie gegen rechts“.

Im Vortrag wird deutlich, dass sich die neonazistischen Strukturen der Rhein-Main-Region bei näherem Hinsehen keineswegs von jenen unterscheiden, die die Entstehung des NSU begünstigten: Neben lokalen NPD-Hochburgen lässt sich auch hier eine starke Dynamik in der Gründung von Kameradschaften und die Herausbildung extrem rechter Lebenswelten jenseits fester Organisationen beobachten.

Die Veranstalter_innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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